Archiv für 21. Oktober 2007

Glaciar Perito Moreno

Auf dem Weg zum Nationalpark “los Glaciares” sind wir mit unserer kleinen Gruppe von 8 Leuten einen alternativen Weg durch die patagonische Steppe gefahren, anstatt unten an der Küste entlang. So konnten wir sehr eindrucksvoll und fern von turistisch überfüllten Pfaden, ein paar der schönsten patagonischen Bewohner aus nächster Nähe beobachten:

Canquén (Magellangans, männl.)NanduCarancho im Nest (Caracara común)cONDORfliegende Condoreda stolzieren sie daher

Die Magellangänse laufen immer päarchenweise rum. Die Männchen sind weiß und die Weibchen hübsch braun. Der Nandu ist wie man sieht ein Straussenvogel. Die Männchen halten sich einen Harem und sind aber dann auch fürs Eierausbrüten (30-40 pro Nest) zuständig! So wie hier auch ein hübscher Carancho der Caracara-Familie in seinem Nest zu sehen ist. Da gibt es allerdings keine gravierenden Farbunterschiede zwischen den Geschlechtern, deswegen kann ich nicht sagen, was es ist. Bei den Kondoren wiederum ist es einfach: die braunen sind die Jungtiere, die Alten haben weiße “Flecken” auf den Flügeln und einen weißen Plüschkragen, die Männchen tragen einen Kamm auf dem eher rötlichen Kopf und die Weibchen haben einen grauen federlosen Kopf.

Chulenga “Gringa”
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Calafate (Argentina)

Schwups, da isse in Argentienien! Ging ganz einfach, hat nur ein wenig Zeit gekostet (5h). Wobei man erwähnen muss, dass der Grenzübergang ganz gemütlich vor sich geht und man dort mindestens 1 Std Zeit verplempert. Das geschieht folgendermaßen: Man bucht einen Bus, kommt an der chilenischen Grenze an, alle steigen aus und stehen dann bei EINEM Zollbeamten in der Schlange, der die Pässe stempelt. Da kann man noch von Glück reden, dass wir so ziemlich die einzigen am Grenzübergang waren und keine anderen Busse dazukamen. Nach einer Weile seelenruhiger Stempelei, steigen alle wieder ein und der Bus fährt ca. einen Kilometer weiter bis man an den argentinischen grenzposten gelangt. Hier beginnt das ganze Spielchen nochmal von vorn… schnarch. Die Strasse besteht übrigens aus Schotter und ausser dem Grenzhäuschen gibt es weit und breit nichts als patagonische Steppe. (Auch Andenwüste genannt.)

Calafate

Gegen mittag steige ich in Calafate aus und bekomm erstmal nen Hitzschlag. Keine Ahnung wieviel Grad es hier sind, aber ohne Wind und mit Sonne ist es definitiv wärmer als auf der chilenischen Seite. Gleich beim ersten Rundgang durch die Stadt, fällt auf, dass hier alles etwas anders ist, argentinisch eben. Es gibt viele schöne Läden mit superschönen Leder- oder Schafwollsachen sowie Dolche und natürlich für die Touris Postkarten, Bücher, Stoffpinguine usw. Die Einrichtung der Läden und Cafes ist sehr stilvoll und mutet europäisch an. Ahhh und das allergemeinste ist, dass circa jeder dritte Laden eine riesen Theke mit selbgemachter Schokolade hat!!! Schlaraffenland! Deswegen habe ich gleich folgenden Dietplan eingesetzt: weg hier, ab in die Pampa! Heute ging’s zum östlichen Rande des Campo de Hielo del Sur (22.000 Quadratkilometer patagonisches Inlandeis). Circa 80km von Calafate entfernt mündet einer der Gletscher, der Perito Moreno, in den größten argentinischen See, den Lago Argentino (1700 qkm). Weitere Infos siehe nächster Beitrag..


~ Wolfssocke ~

estoy en casa.. en mi estupido pais. :) hace frio aqui, brrrr. extrano mucho la playa en Vina del Mar!!! Y más hecho de menos "mi buque" y mis amigis. :( Quizas volveré en las vacaciones de Navidad! Surpresa... vamos a ver

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