Auf dem Weg zum Nationalpark “los Glaciares” sind wir mit unserer kleinen Gruppe von 8 Leuten einen alternativen Weg durch die patagonische Steppe gefahren, anstatt unten an der Küste entlang. So konnten wir sehr eindrucksvoll und fern von turistisch überfüllten Pfaden, ein paar der schönsten patagonischen Bewohner aus nächster Nähe beobachten:
Die Magellangänse laufen immer päarchenweise rum. Die Männchen sind weiß und die Weibchen hübsch braun. Der Nandu ist wie man sieht ein Straussenvogel. Die Männchen halten sich einen Harem und sind aber dann auch fürs Eierausbrüten (30-40 pro Nest) zuständig! So wie hier auch ein hübscher Carancho der Caracara-Familie in seinem Nest zu sehen ist. Da gibt es allerdings keine gravierenden Farbunterschiede zwischen den Geschlechtern, deswegen kann ich nicht sagen, was es ist. Bei den Kondoren wiederum ist es einfach: die braunen sind die Jungtiere, die Alten haben weiße “Flecken” auf den Flügeln und einen weißen Plüschkragen, die Männchen tragen einen Kamm auf dem eher rötlichen Kopf und die Weibchen haben einen grauen federlosen Kopf.

