Archiv für März 2008

amigis II: Puerto Natales & Casa Lili

casa lili equipo
Es war Zufall: Nachdem ich meinen Praktikumsplatz in Natales schon nach einer Woche gekündigt habe und gefrustet und demotiviert aus der schönen kleinen Cabana ausziehen musste, bin ich mit Sack und Pack durch Natales geschlurft. Unschlüssig stand ich an einer Strassenecke und hab gegrübelt, wohin ich nun gehe, da kam Victor gerade aus einem der kleinen Minimärkte. Mit einem Lächeln hat er mich gefragt, ob ich eine Unterkunft suche. „Si.“ So sind wir dann gemeinsam zum „Casa Lili“ gegangen und ich habe ein sehr gemütliches kleines Dachbodenzimmer bezogen. Juan, Josephine, Viktor und noch viele andere haben mich so herzlich empfangen als würde ich jedes Wochenende vorbeikommen. Welch Wohltat für meine in dem Augenblick etwas angeschlagene Seele. So habe ich eine meiner besten Wochen mit meinen neuen Freunden in dem kleinen lustigen Hostal verbracht. Wir haben zusammen gekocht und gespeist und viel gelacht. Zusammen haben wir Pläne geschmiedet, was ich nun tun könnte, weiterreisen oder Arbeit suchen? Verschiedenste Jobangebote wurden mir unterbreitet und alle waren bereit zu helfen oder irgendeinen Bekannten um Rat zu fragen.

kitty y yotini y anett vengan del parquekitty quiere atún!Pablo

In einem kleinen Restaurant an der Plaza lernte ich Connie und Cristián kennen. Aus einer normalen Unterhaltung heraus haben sie mitbekommen, dass ich Arbeit suche und mich gleich gefragt, ob ich nicht über die Saison bei Ihnen kellnern möchte. Doch mich hat es erstmal wieder in die Ferne gezogen. Nichtsdestotrotz bin ich Ihnen sehr dankbar. Ich hatte freie Nutzung des WiFi und auch die ein oder andere Verspeisung wurde mir gratis serviert. Im Gegenzug habe ich später in meiner Rolle als Touriguide Werbung für ihr Lokal gemacht, ebenso wie für Casa Lili und andere Freunde.

Conny y Cristián

An einem Donnerstagnachmittag ergab sich schließlich der nächste Zufall: Ich kam gerade sehr schlecht gelaunt von meinem ehemaligen Praktikumsplatz, wo ich noch einige Formalitäten zu erledigen hatte und bin promt an einer kreuzung mit Andrea zusammen gestoßen. Andrea arbeitet bei navimag als Guide an Bord und wir kannten uns von meiner ersten Fahrt mit dem Schiff. Sie hatte mir mit meinem verloren gegangenen Koffer geholfen und ich hatte ihr per email ein paar nützliche Infos über den aktuellen Zustand im Nationalpark Torres del Paine zukommen lassen. Spontan haben wir entschlossen uns später am abend auf einen Pisco Sour zu treffen. Fortsetzung unter dem Chapter „Navimag“….

Muchas gracias por todo, Juan! Te deseo lo mejor para tu familia y que te vayas bien con la nueva casa en la proxima temporada. Con mucho carino, ojalá nuestra amistad no se pedira por el tiempo y la distancia! Hasta pronto!

Mucho carino y gracia a Cristián y Conny! Me gustè mucho estar con ustedes para tomar un buen vino o comer uno de los deliciosos creaciones de su cocina! Suerte y muchas turistas para el proximo verano!
cielo de palos

Lo mejor Cappuchino de Natales recibí en el Cybercafe „pl@net“ de Patricio y Sandra ! :) Gracias que siempre tenían espacio para mi y por toda el apoyo! Que amable cuando me llevaron al puerto para despedirme antes de mi salida con el buque! Cuidense mucho! Nos comunicamos por el red.. besitos y carinos para los ninas!
Patricio y SandraPato y Cata

Fasten your seatbealt,please! And keep smiling… auch wenn’s schwerfällt :(

Ein Nickerchen im Flieger von Santiago nach Paris, eine vollmondgroße Pizza und ital. Gelati in Mailand und schon ist man wieder in Alemania…Maldicion! Warum geht das so schnell..? Bei der Landung in Frankfurt kam es über mich, das Gefühl wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen zu sein. Nix mehr mit Wellengang, Blick aufs Meer und Pelikan-Patroullien… alles grau, öde und langweilig. Mir fehlt neben der Natur, dem Pazifik und meinen chilenischen Freunden vor allem das alltägliche südamerikanische Chaos! Deutschland ist wirklich schrecklich ordentlich. Es gibt keine kaputten Straßen, von ungeteerten Wegen keine Spur, mir fehlen die kleinen Obst- und Gemüseläden und die ramschigen kleinen Märkte, die bunten Häuser, die vielen Collectivos, Taxis und Busse und das Chaos auf den Straßen. Und all die netten Menschen, die ich kennen gelernt habe und mit denen ich gearbeitet, gelebt, gelacht, geweint, gefeiert, geschwitzt und gefroren, gesungen, etc. habe… Wo sind all die kleinen runzligen alten Leute, die über die Strasse schlurfen und trotz ihrer verschimmelten Zähne immer ein zufriedenes Lächeln im Gesicht haben? Und die vielen schönen Hunde, die einem ständig Begleitung für die nächsten drei Häuserblogs anbieten. Die kleinen Imbissbuden mit Empanadas oder Completos, der frische patagonische Wind oder der Gestank nach Fisch in Vina…
Ganz seltsam ist es auch sich wieder ans „Händeschütteln“ zu gewöhnen. In Chile gibt man sich ein Küsschen und umarmt sich, wenn man sich wiedersieht oder auch wenn man neuen Leuten vorgestellt wird. Sehr symphatisch. :) Und es fehlt mir Spanisch zu sprechen und noch mehr Spanisch zu hören… nun gibt’s niemand mehr, der mich von morgens bis abends mit chilenischen Schimpfwörtern zubrabbelt oder mit dem ich Witze über die estupidos pasajeros machen kann.
Ah… ich seh grad die Wetteranzeige in meiner Browserleiste. Sie ist noch auf Chile eingestellt und zeigt an: Santiago, Sonne 26°!!! Das ist gemein!!!!!!!!!!! Ortszeit Chile 08:50 Uhr !!! Schnief…
Ich brauche einen Nescafe…

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~ Wolfssocke ~

yaapoh estamos en un esplendido verano en alemania :) ei ei ei volví a la rutina de la vida estudiante... hi hi la vida es absurda y estupida.. y loca a veces, yo tambien

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